Hunde
Traka
Französische Bulldoge – männlich/nicht kastriert - *5-6 Jahre
Traka kam ins Tierheim, weil sein früherer Besitzer aus beruflichen Gründen nicht mehr genügend Zeit für ihn hatte. Auch wenn dieser ihn nur etwa sechs Monate bei sich hatte, fiel ihm die Abgabe sehr schwer.
Ursprünglich stammt Traka vermutlich aus der Ukraine. Seine damaligen Besitzer waren nach Deutschland in eine Unterkunft gekommen und hatten die Aussicht auf eine eigene Wohnung. Leider durfte Traka sie dorthin nicht mit, da keine Hundehaltung erlaubt war. Daraufhin wurde er schließlich an seinen letzten Besitzer verschenkt. Das sind bereits zwei Verluste, die Traka schon unverschuldet mitmachen musste. Diese Erfahrungen haben Spuren hinterlassen, Traka leidet unter Trennungsangst und kann aktuell noch nicht gut alleine bleiben.
Ansonsten ist Traka ist ein pfiffiges, lustiges und selbstbewusstes Kerlchen. Er verbringt die Nachmittage oft mit uns im Büro und bringt uns mit seiner witzigen Art oft zum Schmunzeln. Er wäre also der perfekte Hund um Frauchen/Herrchen mit zur Arbeit zu begleiten. Aber auch bei rüstigen Rentnern können wir uns ihn gut vorstellen. Kinder im Haushalt sollten mindestens 12 Jahre alt sein. Aufgrund seiner Rasse ist er nicht mega sportlich, braucht aber natürlich trotzdem tägliche Spaziergänge um glücklich zu sein.
Draußen ist Traka gut mit Hündinnen verträglich, auch mit den meisten Rüden kommt er gut zurecht. Allerdings neigt er Zuhause gegenüber seinen Artgenossen zur Eifersucht und auch Futterneid, weshalb er Einzelhund sein sollte. Katzen kann er nicht so gut leiden, Aufgrund seiner Rasse ist er nicht mega sportlich, braucht aber tägliche, eher ruhige Spaziergänge.
Aufgrund seiner Rasse muss Traka vermutlich noch am Gaumensegel operiert werden, um seine Atmung zu verbessern. Diese Behandlung wird noch über das Tierheim erfolgen. Interessenten dürfen sich aber sehr gerne schon jetzt für den kleinen Mann melden und ihn kennenlernen.
Makki
New english Bulldog - männlich/kastriert - *24.10.2022 - Schulterhöhe ca. 38-40 cm
Maki kam zu uns ins Tierheim, nachdem er von seinen Haltern ausgesetzt worden war. Durch Recherchen konnten diese ausfindig gemacht werden. Über sein früheres Leben ist nicht viel bekannt, wir wissen allerdings, dass es zwei Beißvorfälle mit ihm gegeben hat. Die Umstände der Vorfälle kennen wir leider nicht. Bei uns zeigt sich Maki aufgeschlossen gegenüber bekannten Personen und lässt sich gerne ausgiebig von ihnen kuscheln. Auf fremde Menschen reagiert er unterschiedlich. Insbesondere bei Personen die recht plötzlich neben ihm auftauchen, dunkel angezogen sind oder sich in seine Richtung beugen ist aktuell Vorsicht geboten. Auch Hundebegegnungen sind je nach Situation noch herausfordernd für ihn. Allgemein zeigt Maki sich draußen ziemlich gestresst. Seine Ansprechbarkeit und Kooperationsbereitschaft konnten wir bereits durch Training verbessern. Auch an den Begegnungssituationen mit Menschen und Hunden wird trainiert. Maki zeigt sich durchaus interessiert an Kontakten zu Artgenossen, braucht aber zum Teil noch Unterstützung im Kontakt selbst, der für ihn gleichzeitig herausfordernd ist. Seine Futterbeschäftigungen im Zimmer liebt er sehr und wird immer mutiger mit verschiedenen Objekten zu interagieren. Rassebedingt hat Maki typische Schwierigkeiten mit der Atmung und den Gelenken. Maki sucht ein ruhiges zu Hause als Einzelhund, bei verantwortungsbewussten Menschen und echten Bulldoggen-Liebhabern.
Anton
Jack Russell – männlich/nicht kastriert - *27.08.2021 – Schulterhöhe ca. 37 cm
Anton ist ein agiler Kerl, der genügend Auslauf braucht um glücklich zu sein. Er wäre auch der perfekte Begleiter beim Joggen. Aber auch Kopfarbeit findet Anton klasse, denn er ist ein richtig kluges Kerlchen 😊 Typisch Terrier eben. Er ist kein Hund, mit dem man mal eben nur um den Block gehen kann.
Menschen gegenüber zeigt sich Anton sehr zugewandt und verschmust. Setzt man sich zu ihm auf den Boden, legt er sich gerne auf den Schoß und genießt die Nähe. Anton kann problemlos stundenweise alleine zuhause bleiben. Er macht nichts kaputt und ist absolut stubenrein. Auch im Auto fährt er gerne mit.
Mit den meisten Artgenossen kommt er auf Spaziergängen gut zurecht, es gibt aber auch Ausnahmen bei denen er in die Leine geht und pöbelt.
Leider kam es in seiner früheren Familie jedoch zu Beißvorfällen, da Anton gelegentlich (nicht immer) sein Futter verteidigt, wenn man zu nah an den Napf kommt, während er frisst. Da er sein Futter jedoch immer direkt vollständig frisst, lässt sich dieses Thema sehr gut managen. Seine leere Schüssel lässt er sich ohne Probleme wegnehmen. Anton lebte dort mit mehreren Kindern zusammen. Wir vermuten, dass ihn die Situation überfordert hat und er möglicherweise auch geärgert wurde. Uns wurde zum Beispiel unter anderem berichtet, dass die Kinder mit ihm „Tierarzt“ gespielt haben.
Für Anton wünschen wir uns souveräne, hundeerfahrene Menschen, die ihm Sicherheit und klare Strukturen geben können. Denn auch wenn er nach außen oft selbstbewusst wirkt, ist er tief im Inneren ein eher unsicheres Kerlchen, das Führung, aber auch Verständnis braucht.
Balou
Boerboel – männlich/nicht kastriert - *2023 – Schulterhöhe ca. 60 cm
Seit fast 9 Monaten ist Balou nun schon bei uns. Als Häufchen Elend, völlig abgemagert und voller Angst, kam er zu uns. Er wurde aus sehr schlechter Haltung vom Veterinäramt beschlagnahmt.
Balou hat sich in den vergangenen Monaten prima entwickelt. Er hat wieder Vertrauen zu uns Menschen aufgebaut und ist auch körperlich wieder in einem sehr guten, gesunden Zustand. Natürlich ist er aufgrund seiner Vorgeschichte in manchen Situationen noch etwas unsicher, aber für hundeerfahrene Menschen absolut händelbar.
Balou liebt ausgiebige Spaziergänge und geht hier im Tierheim auch oft problemlos mit in einer Hundegruppe spazieren. Dennoch gibt es ( wie bei fast jedem Hund ) manchmal Ausnahmen, insbesondere bei größeren Rüden die ihn anpöbeln. Da steigt er dann schonmal gerne mit ein.
Auch wenn er draußen in der Regel sehr gut verträglich ist, denken wir, dass er als Einzelhund glücklicher wäre. Wir suchen für ihn ein Zuhause mit einem eingezäunten Garten, da er sich gerne auch mal draußen aufhält.
Balou ist nicht mit Katzen verträglich. Kinder sollten aufgrund seiner Unsicherheit mindestens im Teenie Alter sein. Balou ist bei uns noch nie nach vorne gegangen, dennoch glauben wir, dass Kinder im Haushalt ihn sehr stressen würden und er sich dann nur zurück zieht.
Balou hat bisher noch nicht im Haus gelebt, deshalb muss er noch daran gewöhnt werden und sollte anfangs nicht über einen längeren Zeitraum alleine gelassen werden. Vielleicht gibt es hier ja Menschen die im Home Office arbeiten oder ihn mit ins Büro nehmen könnten.
Er hat wirklich eine schlimme Vergangenheit hinter sich und jetzt soll er endlich mal erfahren wie schön es ist, geliebt zu werden und sich auf seinen Menschen verlassen zu können, statt Angst vor ihm zu haben.
Alma
Mischling (evtl. Herdenschutzhund-Mix) – weiblich/kastriert - *17.03.2018 – Schulterhöhe ca. 50 cm
Alma ist ca. 7 Jahre alt und kam aus Rumänien zu uns. Anfangs war sie sehr unsicher und überfordert. Doch das hat sich schnell gelegt und Alma entpuppte sich als sehr verschmuste Hündin, die sich gerne den Bauch kraulen lässt.
Sie hat sich zu einer unglaublich tollen, sehr menschenbezogenen Hündin entwickelt. Alma braucht natürlich Zeit um Vertrauen aufzubauen, deshalb sind hier geduldige Menschen gefragt. Bei Männern dauert es ein bisschen länger als bei Frauen.
Alma möchte am liebsten Zweithund werden, denn sie orientiert sich sehr an souveränen Rüden. Bei den „richtigen“ Menschen könnte sie aber auch Einzelhund sein. Alma kann problemlos stundenweise alleine zuhause bleiben und ist stubenrein. Sie möchte gerne ländlich leben und sucht aufgrund ihrer Schüchternheit einen ruhigen Haushalt ohne Kinder.
Die neuen Besitzer sollten aber auf jeden Fall Hundeerfahrung mitbringen, da Alma territoriales Verhalten zeigt, wenn sie sich eingelebt hat. Vermutlich hat bei ihr mal ein Herdenschutzhund mitgemischt.
Sie geht gerne gemütlich spazieren, Ausdauersport ist nicht so ihr's 😅
Wer unsere tolle Alma kennenlernen möchte, kann sich gerne bei uns melden. Tel: 02632/44343 oder per Mail an info@tierheim-andernach.de
Oskar
Mischling – männlich-kastriert - *19.10.2011 – Schulterhöhe ca. 55 cm
Opa Oskar kam ursprünglich aus Rumänien zu uns. Oskar zeigt sich im Tierheim als richtiger Sonnenschein. Er ist immer freundlich und aufgrund seiner unkomplizierten Art der Favorit unserer Gassigänger, die noch nicht viel Hundeerfahrung haben. Oskar geht total gerne spazieren, er freut sich immer wie ein Schneekönig wenn wir mit Geschirr und Leine ins Zimmer kommen. Er zieht nicht an der Leine, ignoriert Radfahrer, Jogger usw. Oskar lebt bei uns mit einer Hündin zusammen, mit der problemlos zurechtkommt. Es gibt jedoch manche Rüden, die er nicht leiden kann, das ist sympathieabhängig. Wir glauben aber sowieso, dass Oskar am liebsten Einzelprinz zuhause wäre.
Oskar hat altersbedingte Arthrose und benötigt deshalb einmal im Monat eine Spritze. Diese kostet ca. 80 Euro. Damit ist er so gut wie schmerzfrei und hat wieder richtig Lebensfreude.
Oskar kann problemlos stundenweise alleine zuhause bleiben. Außerdem hat er inzwischen gelernt über eine Rampe ins Auto zu steigen, er fährt dann auch gut kürzere Strecken mit. Lange Fahrstrecken ist er nicht gewöhnt.
Oskar sucht aufgrund seiner Arthrose ein ebenerdiges Zuhause, wobei ein paar Stufen ins Haus kein Problem wären. Er sollte aber nicht im 1. OG leben. Er sucht einen ruhigen Haushalt ohne Kinder und ohne Katzen/Kleintiere.
Wie bereits geschrieben, ist Oskar im Tierheim absolut unkompliziert, jedoch war er einmal kurz vermittelt, dort hat er dem ausgewachsenen Sohn der Familie in den Oberschenkel geschnappt. Wir waren nicht dabei und wissen nicht, was vorher genau vorgefallen war. Aus diesem Grund vermitteln wir Oskar vorsichtshalber nur noch an hundeerfahrene Menschen.
Wer schenkt unserem Senior noch einen schönen Lebensabend?
Paul
Kangal- männlich- kastriert- *März 2021 – Schulterhöhe ca.80cm – wiegt ca. 70 kg
Im Februar 2022 wurde Paul durch das Vet-Amt sichergestellt und kam zu uns ins Tierheim. Seine damaligen Besitzer hatten ihn als Wachhund angeschafft und ihn auf dem Grundstück sich selbst überlassen.
Er kannte keine Kommandos, war kaum zu bändigen ,hatte keine Sozialkontakte.
Trotzdem blieb Paul freundlich den Menschen gegenüber und so konnte nach kurzer Eingewöhnung im Tierheim mit dem Training begonnen werden.
Paul hat schnell gelernt und ist für seine Bezugspersonen gut händelbar. Nichts desto Trotz ist er ein Kraftpaket und gerade bei Hundebegegnungen außerhalb des Tierheims ist vom Leinenführer volle Konzentration und körperliche Stabilität gefordert.
Für Paul wird ein zu Hause bei Herdenschutzhunden erfahrenen Menschen gesucht, die ihm kräftemäßig gewachsen sind.
Ein hohes, stabil eingezäuntes Grundstück ist Voraussetzung, da Paul sich gern draußen aufhält. Längere Spaziergänge benötigt er nicht, er liegt lieber auf einem erhöhten Platz und beobachtet.
Er sollte trotzdem die Möglichkeit haben mit im Haus zu leben, da er gerne bei seinen Menschen ist.
Kinder/ Jugendliche müssen " standfest" sein. Katzen und Kleintiere im Haushalt sind tabu. Ein eventuell vorhandener Hund/ Hündin muss ihm körperlich standhalten können.
Da Paul an Hüftdysplasie leidet und zudem bereits einen Kreuzbandriss hatte, sollte er keine sportlichen Aktivitäten machen ( aber das ist sowieso nicht sein Ding J ). Normale Spaziergänge sind kein Problem.
Wer Paul ein Zuhause schenkt, wird einen treuen ,dankbaren Freund fürs Leben haben.
Mufasa
Ciobănesc Românesc de Bucovina – männlich – * 2019/2020 - ca. 80 cm Schulterhöhe
Mufasa wurde von seinen Besitzerin einfach unversorgt im Haus und Hof zurückgelassen, als seine Besitzer zurück nach Rumänien auswanderten. Wir haben im Nachhinein erfahren, dass sie ihn eigentlich mitnehmen wollten, Mufasa sich aber weigerte ins Auto zu steigen und dabei sein ehemaliges Frauchen in die Hand schnappte. Daraufhin fuhren sie einfach ohne ihn los, ohne ihn versorgt zu wissen. Als Mufasa bei uns ankam, war er im allgemeinen sehr unsicher. Vermutlich hatte er außer seinen Besitzern und seinem Grundstück nicht viel kennengelernt. Im Tierheim wird, zusammen mit einer Trainerin, mit ihm gearbeitet. Eine Mitarbeiterin kann Mufasa inzwischen einen Maulkorb anziehen und ihn auch anleinen. Den anderen Mitarbeitern gegenüber ist Mufasa immer noch etwas skeptisch, wobei er täglich weitere Fortschritte macht.
Mufasa nimmt seine Aufgabe als Herdenschutzhund sehr ernst und bewacht sein Territorium mehr als gut. Vor Einbrechern müssen sich seine neuen Besitzer jedenfalls nicht fürchten 😉. Würde ein Fremder ungefragt das Grundstück betreten, würde Mufasa vermutlich ernst machen und zubeißen. Wir suchen deshalb Herdenschutzhundeerfahrene Menschen, die mit dem Charakter dieser Art Hund vertraut sind.
Mufasa scheint mit anderen Hunden keine Probleme zu haben, wobei letztendlich natürlich immer die Sympathie entscheidet. Kinder, Katzen und Kleintiere sollten nicht im neuen Zuhause leben.
Mufasa ist ein großer, kräftiger Rüde. Er braucht Menschen, die ihm körperlich gewachsen sind, außerdem ist ein sicher eingezäuntes Grundstück Voraussetzung für eine Vermittlung.
Skalli
Skalli ist wieder da 😞
Das Schicksal ist manchmal wirklich ungerecht. Jeder der uns schon länger hier auf Facebook folgt, kann sich sicher noch Skalli erinnern. Skalli kam Mitte 2018 zu uns, er wurde vom Amt beschlagnahmt, weil seine Besitzer ihn einer Garage hielten und versuchten, ihn abzurichten.
Skalli war damals etwa dreieinhalb Jahre alt und völlig verunsichert. Es dauerte viel Zeit, Geduld und Training, bis er uns vertraute. Nach gut einem Jahr fand Skalli, nach einer längeren Kennenlernphase, ein Zuhause bei einem erfahrenen Ehepaar. Doch leider kam er schon nach ein paar Tagen wieder zurück, da er plötzlich die Frau nicht mehr akzeptierte. Betrat sie das Zimmer in dem Skalli sich aufhielt, oder kam sie ihrem Mann zu nahe, schreckte Skalli nicht davor zurück, seine Zähne einzusetzen.
Zwei Jahre später, es war der 23 April 2021, war es dann endlich soweit. Skallis Stammgassigänger, ein alleinstehender Mann, adoptierte Skalli. Die beiden waren ein gutes Team, kannten und vertrauten sich gegenseitig.
Doch vor ein paar Wochen kam dann der traurige Anruf, Skalli's Herrchen ist leider viel zu jung sehr schwer erkrankt und kann sich nicht mehr um ihn kümmern. 😪
Skalli ist nun wieder bei uns und ehrlich gesagt, haben wir kaum Hoffnung, dass er noch mal ein Zuhause finden wird. Skalli gehört mit seinen fast neun Jahren inzwischen zu den Senioren, diese haben es sowieso immer recht schwer. Leider hat sich auch nichts daran geändert, dass Skalli sich Zuhause auf eine Person fixiert.
Natürlich geben wir die Hoffnung nicht auf, vielleicht gibt es irgendwo da draußen doch noch einen alleinstehenden Menschen, der genau auf einen Hund wie Skalli gewartet hat. Skalli ist sehr gut mit Artgenossen verträglich und könnte auch gerne in einen Haushalt mit weiteren Hunden vermittelt werden.
Wir werden Skalli das Tierheimleben natürlich so schön wie möglich gestalten. Neben den Mitarbeitern und Gassigängern kümmert sich auch seine frühere Trainerin wieder um ihn.
Wir würden uns sehr über Paten für Skalli freuen. Pate kann man schon ab 5 Euro im Monat werden. Damit helft ihr uns dabei, sein Futter sowie anfallende Tierarztkosten zu bezahlen.
Und wer kein Dauerpate werden möchte, kann uns auch gerne eine einmalige Spende für Skalli zukommen lassen. Diese kommt dann in sein Sparschwein, so können wir immer darauf zurückgreifen, sollte ihm was fehlen.
Vielen Dank 💜.
Mila
Akita – weiblich – * 28.09.2018 – Schulterhöhe ca. 60 cm
Mila wurde bei uns abgegeben, da ihr Besitzer ins Ausland ausgewandert ist. Sie hat eine Schulterhöhe von ca. 60 cm und wiegt um die 35 kg. Mila ist zunächst fremden Menschen gegenüber skeptisch und möchte auch von diesen nicht angefasst werden. Sobald sie jemanden kennt, ist das kein Problem mehr. Wenn ihre Pfleger in ihren Zwinger kommen freut sie sich wie eine Schneekönigin und ist glücklich, dass jemand bei ihr ist und sich mit ihr beschäftigt. Mila ist rassetypisch sehr intelligent, stur, hat einen ausgeprägten Jagdtrieb und zeigt auch territoriales Verhalten. Sie liebt Wasser, ist aktiv , liebt ausgiebige Spaziergänge und ist ziemlich verfressen, ihr Futter würde sie auch verteidigen. Draußen ist Mila weitestgehend mit Artgenossen verträglich, im Zuhause sollte sie allerdings Einzelhund sein, ggf. würde es aber auch mit einem weiteren Akita Rüden funktionieren. Mit Katzen und Kleintieren ist sie nicht verträglich.
Mila sucht ein ( Akita- ) erfahrenes Zuhause.
Lotti
Mischling – weiblich kastriert – * August 2018 - Schulterhöhe ca. 55 cm – wiegt ca. 40 kg
Zuhause für unsere wundervolle Lotti gesucht ❤️
Lotti hatte vermutlich mal einen Verkehrsunfall, ihr komplettes rechte Hinterbein ist zertrümmert. Da es nie operativ behandelt wurde, hat sich aufgrund der darauffolgenden Fehlbelastung, auch bereits Arthrose in der linken Hüfte gebildet.
Wir waren mit Lotti bei einem orthopädischen Spezialisten, der uns von einer Amputation des rechten Hinterbeines abgeraten hat, da Lotti es noch benutzt. Würde man es amputieren, würde die Arthrose in der linken Hüfte aufgrund noch stärkerer Fehlbelastung sehr schnell fortschreiten. Lotti muss nun Schmerzmittel bekommen eine Operation ist leider nicht mehr möglich.
Lotti ist so eine tolle Hündin und es darf einfach nicht sein, dass sie aufgrund ihres Handicaps ihr Leben im Tierheim verbringen muss.
Molosser typisch ist die eine richtige Wummsbirne 😃. Sie weiß einfach nicht wie viel Kraft sie hat und so wird auch das ein oder andere einfach mal umgerannt oder angedotscht.
Lotti hat einen super netten Charakter, sie ist stets freundlich zu allen Menschen, auch standfeste Kinder sind überhaupt kein Problem. Am liebsten wäre sie Schoßhund 😅. Da sie aber auf diesen nicht drauf passt, legt sie sich gerne quer auf die Beine, wenn man sich zu ihr auf den Boden setzt.
Lotti kann stundenweise alleine bleiben, macht nichts kaputt und ist absolut stubenrein. Mit Rüden ist sie meist gut verträglich, sie könnte aber problemlos Einzelhund sein, Menschen sind ihr viel wichtiger. Katzen und Kleintiere mag sie leider nicht.
Aufgrund ihrer Behinderung kann sie keine Wanderungen mehr machen, 1-1,5 Std. gemütliches gehen mit ein paar kleinen Pausen sind aber kein Problem. Lotti reagiert draußen auf manche Hunde, deshalb wird sie hier im Tierheim vorsichtshalber mit einem Maulkorb ausgeführt.
Leider ist nicht mehr möglich, Lotti durch spazieren gehen auszulasten, deshalb muss man sie z.B. durch Suchspiele unbedingt auch vom Kopf her beschäftigen.
Lottis zu Hause sollte ebenerdig mit maximal ein paar Stufen sein. Ein Garten wäre natürlich ein Traum, aber kein Muss.
Lotti ist kastriert geimpft und gechippt. Sie hat eine Schulterhöhe von ca 55 cm und wiegt an die 40 kg.
Vielleicht ist es noch mal wichtig zu erwähnen, dass in Bezug der Hüfte die Kosten für Schmerzmittel auf die neuen Besitzer zukommen werden, denn wie bereits geschrieben, ist eine Operation nicht mehr möglich.
Lasco
Lasco – männlich – Schäferhund Mix - *15.07.2015 – Schulterhöhe ca. 80cm
Lasco ist im Juli 2015 geboren. Er ist geimpft ,gekennzeichnet und hormonell kastriert.
Lascos Schicksal ist ein Paradebeispiel für das Schicksal vieler großer Hunde. Von BesitzerInnen vernachlässigt, sich selbst überlassen, von Menschen, die keine Hundesprache verstehen bedroht - so kommt es immer wieder zu Beißvorfällen, sichergestellt und abgeschoben ins Tierheim. So ist auch Lasco zu uns gekommen.
In den letzten Monaten haben wir intensiv mit Lasco trainiert. Er hat Spaß am Training, liebt es, mit dem Kong zu spielen oder andere Aufgaben anzuführen. Seine Leinenführigkeit ist gut. Er kann ohne Probleme stundenweise allein zu Hause verbringen und fährt leidenschaftlich gerne im Auto mit.
Den Maulkorb, den er auf Grund der Anordnung des Ordnungsamts bei Spaziergängen tragen muss, trägt er willig .
Er kommt gut mit Hündinnen zurecht, daher könnte er ein Zuhause mit einer Hündin teilen. Aber auch als Einzelhund wäre er ein toller Begleiter für einen verantwortungsbewußten Menschen.
Für ein gemeinsames Zuhause mit Katzen ist er weniger geeignet.
Lasco wünscht sich einen Menschen, der mit ihm weiter arbeitet und den er bis zum Ende seines Hundelebens begleiten kann.







































































