04. November 2011
Solange ich atme, hoffe ich. (Cicero)
Liebe Tierfreunde,
… und schon wieder ist ein Jahr fast um. Die Bäume sind fast alle kahl, die Tage werden kürzer und bald schon beginnt die Vorweihnachtszeit. Wie sehr hatte ich an Weihnachten 2010 gehofft, dass 2011 MEIN Jahr werden würde. Dass sich endlich jemand in mich verliebt. Dass ich das Tierheim endlich verlassen kann.
Ich weiß, dass viele von Euch mich unterstützt haben, dass Ihr auf Facebook, Twitter und auch offline in eurem Freundes- und Bekanntenkreis auf mich aufmerksam gemacht habt. Ich danke Euch ganz herzlich dafür.
Leider ist meine Familie bisher noch nicht gekommen. Und so langsam mache ich mir ernsthaft Gedanken. Auch ich werde nicht jünger und – ich will ganz ehrlich zu Euch sein – ich möchte nicht im Tierheim sterben. An manchen Tagen beschleicht mich das Gefühl, dass meine Familie vielleicht niemals kommen wird. Dann aber sage ich mir, dass ich nicht aufgeben darf. Denn Ihr da draußen gebt mich auch nicht auf.
Darum bitte ich Euch noch einmal: Bitte macht weiter auf mein Schicksal aufmerksam. Ich möchte mich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass das Tierheim meine letzte Heimat bleiben soll.
Denn solange ich atme, hoffe ich.
Es grüßt Euch ganz, ganz herzlich,
Eure Yashi