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Jan 20 2020

Peterli – Was hat er nur durchlebt… – ist vermittelt

EKH

männlich/kastriert

ca. 2017

13.02.: Heute war endlich der grosse Tag! Peterli hat den Kragen abbekommen. 🙂 Die Wunde am Bein ist fast verheilt. Der Kater zeigt sich noch immer ängstlich, entwickelt sich aber deutlich zum Positivem. Es wird allerdings noch Zeit brauchen, um weitere Fortschritte zu sehen.

Am Kopf lässt er sich bereits streicheln. Wir suchen Menschen die Ruhe, Geduld und Verständnis für seine Situation haben.

Peterli – Was er wohl alles durchlebt hat?!

Gesichtet wurde er schon lange mit einem auffälligen Gangbild. Nur bis man ihn einfangen konnte, dauerte es  leider. Mit einer Katzenfalle ist es dann schlussendlich gelungen. Wir sind froh, dass es noch Menschen gibt, die nicht wegschauen sondern helfen!

Deutliche Spuren eines  verwilderten, UNKASTRIERTEN 🙁 Katers, waren an ihm vorzufinden. Was er wohl alles durchlebt hat…

Die Ohren, von bestimmt unzähligen Kämpfen zerkratzt und nicht mehr ganz vollständig, tränende Augen, Ohrmilben und die offene Wunde am Vorderbein, welche schon stellenweise versuchte abzuheilen.

Die Wunde ist Wochen, wenn nicht gar Monate alt gewesen. Sehr wahrscheinlich eine alte, tiefe Bissverletzung. So musste Peterli sich über Wochen im freien bewegen und Nahrung finden.

Wir können uns nur vorstellen, welchen Verlauf die Geschichte im Hochsommer genommen hätte…

Wenn er es dann überhaupt bis zu uns geschafft hätte!

Die Behandlung ist nur unter Sedation machbar, was eine zusätzliche körperliche Belastung bedeutet. Ebenso ist der Tierheimaufenthalt für ihn sehr stressig.

Peterli gehört zu den unzähligen verwilderten Katzen, um die sich keiner wirklich kümmert und sich selbst überlassen worden sind. Solange keine Pflicht zur Kastration und Chippen besteht, wird es immer wieder solche traurigen und sehr schmerzhaften Schicksale geben.

Update 12.02: Die Wundheilung ist fasst abgeschlossen. 🙂 Perterli lässt sich ohne Probleme am Kopf streicheln.

Es zeigt wieder einmal mehr, lasst eure Katzen kastrieren, um dieses Leid zu verhindern!

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